Spiegelpfad
Ca. 15 Jahre habe ich nach den Ursachen psychischer Erkrankungen geforscht, ca. 25 Jahre habe ich schwerpunktmäßig Menschen mit psychischen Störungen behandelt, die mir nun verbleibenden Jahre möchte ich nutzen um Menschen zu befähigen widerstandsfähiger (resilienter) gegenüber psychischen Störungen zu sein.
Mein Ziel ist es, Menschen dazu zu bewegen, sich mit diesen Leitgedanken auseinanderzusetzen, sich selbst mutige Fragen zu stellen und eigene Antworten zu finden. Wenn Ihnen das gelingt, betrachte ich das als großen Erfolg.
Es geht um persönliche Weiterentwicklung, nicht um Selbstoptimierung.
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Möchten Sie tiefer eintauchen? Zur Vertiefung biete ich Ihnen wöchentlich neue Impulse an:
LinkedIn: Unter meinem Namen veröffentliche ich jede Woche einen Leitsatz mit praktischen Erläuterungen und konkreten Übungen.
Website: Auf dieser Website beleuchte ich denselben Leitsatz wöchentlich aus einer vertieften theoretischen Perspektive.
Das Buch zum Thema ist soeben als limitierte Erstauflage für Leser/innen erschienen, die ein feedback geben. Sommer/Herbst diesen Jahres wird es im freien Buchhandel erhältlich sein.
Ein Wort zur Zielgruppe: Ursprünglich hatte ich beim Schreiben Menschen zwischen 40 und 60 Jahren vor Augen – Personen, die fest im Leben stehen, vor Umbrüchen stehen und sich bewusst Zeit für ihre Weiterentwicklung nehmen. Mittlerweile bin ich mir jedoch sicher, dass die Gedanken auch andere Lebensphasen berühren können.
Ich freue mich über Ihre Rückmeldungen und Gedanken unter mb@spiegelpfad.de.
Entwickle Ideen für Deine nächsten Schritte
Die Leitsätze sind geordnet nach Allgemeinen Leitsätzen, Leitsätzen zur Selbstfindung, erfolgsbezogene Leitsätze, mißerfolgsbezogene Leitsätze, Leitsätze zur Partnerschaft, gesellschaftsbezogene Leitsätze, spirituelle Leitsätze und ernährungsbezogene Leitsätze

Leitsatz der Woche
Leitsatz der Woche

Allgemeine Leitsätze (Beispiel)
Wer andere nicht respektiert, wird von anderen nicht respektiert
Bedeutung
Respekt ist keine Einbahnstraße. Wer andere klein macht, verliert an innerer und äußerer Autorität. Achtung, die du dir wünschst, beginnt mit deinem eigenen Verhalten.
Anwendung
Behandle Menschen – unabhängig von Status, Herkunft, Bildung – mit Wertschätzung. Respekt heißt nicht Zustimmung, sondern Anerkennung der Würde des anderen.
Beispiele
Du hörst einem Auszubildenden genauso aufmerksam zu wie einer Führungskraft.
Du verzichtest auf abwertende Ironie in Diskussionen.
Du sprichst über Abwesende so, dass du es ihnen auch direkt sagen könntest.
Du erkennst Leistungen anderer ausdrücklich an.
Du kannst hart in der Sache sein und trotzdem respektvoll im Umgang.

Leitsätze zur Selbstfindung (Beispiel)
Nimm dich selbst ernst
Bedeutung
Selbstachtung beginnt, wenn du dein Empfinden und deine Wahrnehmung nicht länger abwertest. Wer sich selbst nicht ernst nimmt, wird auch von anderen nicht ernst genommen.
Anwendung
Vertraue deiner eigenen Einschätzung – und korrigiere sie, wenn nötig. Achte darauf, dich weder zu überschätzen noch dich kleinzumachen. Ernstnehmen heißt: zuhören, prüfen, handeln.
Beispiele
Du verteidigst deine Bedürfnisse in einem Gespräch.
Du nimmst deine Müdigkeit als Hinweis, nicht als Schwäche.
Du prüfst Kritik, ohne dich sofort zu rechtfertigen.
Du bleibst bei einer Entscheidung, obwohl sie unpopulär ist.
Du erkennst, dass Selbstachtung eine ruhige Kraft erzeugt.

Erfolgsbezogene Leitsätze (Beispiel)
Wer sich um Schwächere kümmert, dem werden größere Aufgaben anvertraut.
Bedeutung
Führung beginnt nicht oben, sondern unten. Wer Verantwortung für Schwächere übernimmt, zeigt Haltung, Stabilität und Integrität – Eigenschaften, die Entscheidungsbefugte erkennen.
Anwendung
Behandle Menschen unabhängig von ihrer Position mit Respekt und Fürsorge.
Beispiele
Einem neuen Kollegen den Einstieg erleichtern.
Eine Praktikantin ernst nehmen.
Ein Teammitglied in einer Krise unterstützen.
Schwierigere Aufgaben nicht nach unten „weiterreichen“.
Für jemanden einstehen, der weniger Einfluss hat.

Mißerfolgsbezogene Leitsätze (Beispiel)
Die Vorstellung, edel, hilfreich und gut zu sein, schützt nicht vor notwendigen Kämpfen.
Bedeutung:
Selbstbehauptung gehört zum Leben. Moral ersetzt nicht Handlungskraft.
Anwendung:
Handle, wenn nötig, auch zu Deinem eigenen Schutz – ohne Schuldgefühl.
Beispiele:
– Abgrenzung ist kein Egoismus.
– Ein Nein kann liebevoll sein.
– Konflikte klären, statt sie zu meiden.
– Für sich eintreten heißt Verantwortung übernehmen.
– Helfen darf Grenzen haben.

Leitsätze Partnerschaft (Beispiel)
Partnerschaftliche Entscheidungen sind komplex – emotional wie rational.
Bedeutung:
Liebe allein genügt nicht; Lebensträume, Werte und Ziele müssen in Resonanz stehen.
Anwendung:
Sprich über Zukunftsvorstellungen, bevor Entscheidungen getroffen werden.
Beispiele:
– Wohnort, Beruf, Kinderwunsch – sie gehören ins Gespräch.
– Gegensätzliche Lebensträume erzeugen Spannung.
– Kompatibilität entsteht durch Ehrlichkeit.
– Emotionen sind wichtig, aber keine Strategie.
– Liebe braucht Planung, nicht Kontrolle.

Gesellschaftliche Leitsätze (Beispiel)
Perspektivenvielfalt entwickeln und erhalten
Bedeutung
Wahrheit ist selten einfach. Unterschiedliche Perspektiven zeigen verschiedene Facetten derselben Wirklichkeit.
Anwendung
Lerne, Vielfalt auszuhalten. Unterschiedliche Sichtweisen ergänzen sich, wenn man sie nicht gegeneinander stellt.
Beispiele
Schwarz-Weiß-Denken trennt, differenzierte Sicht verbindet.
Ein Problem kann viele Lösungen haben.
Auch der Irrtum des anderen enthält oft Wahrheit.
Diskussionen erweitern Horizonte.
Vielfalt ist kein Risiko, sondern Reichtum.

Spirituelle Leitsätze (Beispiel)
Menschen haben ein spirituelles Bedürfnis.
Bedeutung:
Jeder Mensch sucht Sinn und Halt. Welche Religion oder
Weltanschauung dieses Bedürfnis erfüllt, hängt von
Erziehung, Kultur und Erfahrung ab.
Anwendung:
Akzeptiere, dass Spiritualität viele Formen annehmen
kann — und jede auf ihre Weise Trost spendet.
Beispiele:
Ein Kind findet durch ein abendliches Gebet
Geborgenheit.
Ein Erwachsener erlebt Frieden bei einem stillen
Waldspaziergang.
Eine Ärztin empfindet Sinn im Dienst am
Nächsten ohne Konfession.
Ein Musiker erfährt Transzendenz im Moment
des Spielens.
Ein Meditierender findet in der Stille Zugang zu
seiner inneren Mitte.

Ernährungsbezogene Leitsätze (Beispiel)
Süßes verlangt Süßes.
Bedeutung:
Wer regelmäßig Zucker konsumiert, wird immer mehr davon wollen. Der Körper gewöhnt sich an den schnellen Energieschub und fordert ihn wieder ein.
Anwendung:
Maßhalten heißt, den eigenen Impulsen zu begegnen, bevor sie Gewohnheit werden.
Beispiele:
– Nach dem Mittagessen genügt ein Stück Schokolade statt einer Tafel.
– Ein Glas Wasser kann manchmal den Appetit auf Süßes dämpfen.
– Wer ab und zu verzichtet, spürt bewusster, wie gut das Leben ohnehin schmeckt.
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